Wir laden Sie herzlich ein,

unseren Verein „pro Klingenthal – meine Stadt e.V.“ kennenzulernen! Kommen Sie vorbei und erfahren Sie mehr über unser Engagement als Stadtratsfraktion und unsere Ziele für die Entwicklung der Stadt Klingenthal.

Wann? 22.04.2024 & 06.05.2024, jeweils um 18.00 Uhr

Wo? Hotel & Gasthof „Zum Döhlerwald“, Markneukirchner Straße 80                                                     Wir freuen uns auf Sie!  

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Großen Kreisstadt Klingenthal,

nach sorgfältiger Überlegung und Abwägung bin ich zu dem Entschluss gekommen,
nicht zur Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Klingenthal zu kandidieren.
Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich Ihnen gerne erläutere.

Seit über 45 Jahren führt meine Familie eine gastronomische Einrichtung in Klingenthal.
Den Gasthof „Zum Döhlerwald“ haben wir nach der Wende neu erbaut und seither betrieben.
Diese Zeit war von Höhen und Tiefen geprägt. Seit 2001 leite ich dieses Geschäft und bin als
Betreiber für alle Dinge, die der Alltag in der Gastronomie mit sich bringt, haftbar und
verantwortlich. Verpflichtungen, Verantwortung und Vertrauen, die den Alltag eines
Unternehmens bestimmen, werde und will ich nicht einfach beenden und hinter mir lassen.
Zu schwer war die Zeit des Aufbaus und des Erhalts des Unternehmens.

Ein weiterer Punkt ist die zurzeit vorherrschende Meinung der Bundespolitik und deren Ansichten.
Ich verurteile jede kriegerische Handlung, aber Sanktionen, die anderen Schaden zufügen sollen,
jedoch der eigenen Bevölkerung und Wirtschaft nur Probleme bereiten, kann ich nicht nachvollziehen.
Regelungen für die Zukunft zu treffen ohne Voraussetzungen (z. B. Energiepolitik) zu haben und immer
auf Verständnis zu hoffen, sind meiner Meinung nach keine zukunftsorientierte Politik. Auch bin ich
kein Mensch der nach Parteiideologie oder vorgegebener Meinung agiert bzw. agieren muss. Unter diesen
Voraussetzungen ist es mir unmöglich zu kandidieren, da ich ein Mensch bin, der immer seine Meinung
und Ansichten offen nach Außen trägt. Aber in dieser Zeit ist dies weder gewünscht noch gern gesehen.

Dass unsere Stadt Klingenthal ein Ort ist, in dem alles in Ordnung ist und dass man sie zukünftig
nur noch verwalten muss, ist nicht meine Sicht der Dinge.
Viele Sachen, ich will nur einige prägnante nennen, müssen in Angriff genommen und der Tradition
entsprechend erhalten bleiben.
Gebäude wie z.B. die Deutsche Bank oder das Postamt sollte sich die Stadt annehmen und eine vernünftige
Nutzung (z.B. altersgerechte Wohnungen) planen.
Das Gelände der ehemaligen Eisbahn aber auch der Campingplatz müssen zu einem niveauvollen funktionalen
Standort erneuert werden.
Dass der Zustand der Straßen mit vorhandenen Mitteln schrittweise verbessert wird, steht außer Frage.
Jedoch auch kleinere Dinge wie der Springbrunnen auf dem Markt, der schon das zweite Jahr nicht mehr
funktioniert, muss sich angenommen werden.
In der Verwaltung tritt ein Generationswechsel ein, der heute schon beachtet und langfristig personaltechnisch
geplant werden muss. Der freiwillige Bereich muss in einem Umfang erhalten bleiben, das unsere Stadt nicht
weiterhin an kulturellen und freizeitlichen Angeboten und damit an Attraktivität verliert.

Offene und ehrliche Zusammenarbeit der Stadtratsfraktionen sind Grundvoraussetzung für diese Arbeit
des zukünftigen Stadtoberhauptes. Parteigeprägte Interessen oder Machtgerangel aufgrund mehrheitlicher
Stadtratssitze sind hier fehl am Platze. Dies könnte aber im Falle einer Wahl zum OB für mich ein
beschwerlicher Weg werden, wie wir es in der Vergangenheit (auch mit meiner Person) leider schon erleben mussten.

Diese genannten Umstände hindern mich an einer Kandidatur. Ein Stadtoberhaupt muss sich vollumfänglich und
rund um die Uhr, mit Unterstützung Aller für das Wohl unserer Stadt einsetzen.

Ich möchte mich trotzdem bei all denen bedanken, die mir im Vorfeld ihre Unterstützung im Falle einer Kandidatur
zugesagt haben. Gleichzeitig verspreche ich Ihnen, dass ich mich weiterhin mit all meiner zur Verfügung stehenden
Kraft und Wissen für das Wohl unserer Stadt Klingenthal und deren Bürgerinnen und Bürger einsetze.

Herzlichst
Ihr Carsten Förster

 

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Zur Verbesserung unserer Infos haben wir eine neue Seite  „Stadtrat“ –  erstellt. Hier werden wir in loser Folge über unsere Tätigkeiten in der Region, parlamentarischen Arbeit unserer Fraktion im Stadtrat, sowie Anträge, Anregungen usw. veröffentlichen.

 

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Liebe Bürgerinnen und Bürger.                                                                                                    Politik soll glaubwürdig, für den Bürger nachvollziehbar sein und dem Bürgerwillen entsprechen.

Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt werden sich die Frage stellen, warum die Fraktion pro Klingenthal keinen Kandidaten zur Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters stellt. Und dies nicht zuletzt aufgrund des Wahlergebnisses. Diesen Bürgern kann ich nur sagen: Selbstverständlich wäre ich als Fraktionsvorsitzender unseres Vereins bereit gewesen dieses ehrenvolle Amt eines stellv. Bürgermeisters zu bekleiden. Für mich, wie für viele andere, ist es nur logisch, dass die zwei stärksten Fraktionen oder die zwei Stadträte mit dem zur Wahl meist erhaltenen Stimmen diese Ämter vertreten sollten.                                    Aber die Fraktion der CDU, wie auch Teile der Freien Wähler, vertreten im Vorfeld die Meinung, dass die stärkste Fraktion und der Kandidat mit den meisten  Stimmen diese Ämter ausfüllen müssen. Somit sehe ich die Wahl bereits im Vorfeld als entschieden an und bin nicht bereit mich dafür als Kandidat aufzustellen.                                                                    Nur um den Schein einer demokratischen Wahl nach außen gegenüber der Bevölkerung zu wahren, werde ich mich nicht dafür hingeben.                                                                            Wie zur Wahl der letzten Legislaturperiode, nach der pro Klingenthal auch zweitstärkste Fraktion war und ich die meisten Wählerstimmen bekam, bleiben uns auch nach dieser Kommunalwahl die Ämter der stellv. Bürgermeister verwehrt. Dies ist so, da die anderen Fraktionen, nach ihrem Interesse aufgestellten Regeln taktieren. Wie damals bin ich nicht enttäuscht, ich habe es nicht anders erwartet.                                                                              Ob ein Gerangel und Taktieren auf kommunaler Ebene sinnvoll ist, möchte ich jedoch bezweifeln. Ein vernünftiges Miteinander, so wie wir es die letzten Jahre erlebt haben, wäre sicher der vernünftigere Weg.                                                                                                        Enttäuscht bin ich dennoch von der CDU.  Aussagen kurz nach der Wahl wie: „…eigentlich gibt es keine Opposition mehr, alle Fraktionen können sich auf Augenhöhe begegnen“, sind dann bei Personalentscheidungen schnell hinfällig. Da ist man dann auch wenn man nur einen Sitz mehr hat, schnell die stärkste Fraktion und bestimmt.                                        Enttäuscht bin ich aber auch von einigen Stadträten der Freien Wähler. Wenn man auf Wahlflyern „unabhängig“ schreibt, sollte man auch unabhängig agieren. Leider wird aber wenn es um eigene Interessen geht, wie in der Vergangenheit, schnell die Flagge in Richtung CDU gedreht.                                                                                                                                    Vielleicht sehe ich Demokratie mit anderen Augen, vielleicht ist das die neue Demokratie, wo eine sich selbst bestimmte Gruppe, Posten nach Ihren Wünschen verteilt und der Wählerwille und das Wahlergebnis nach der Wahl nicht mehr beachtet werden muss. Dies erleben wir in der großen Politik und heute auch im Kleinen.  Ich persönlich bin zur Wahl  des Stadtrates angetreten unter der Devise:

– nicht persönliche Interessen zu bedienen

– nicht auf Wirkung in der Öffentlichkeit bedacht zu sein, sondern

– positive Ergebnisse für seine Stadt zu erzielen und danach werde ich auch in Zukunft               handeln.

Ihr Carsten Förster

 

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                                  Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,                                                                                                          sondern auch für das, was wir nicht tun.“   –   Molière

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Für Spenden und Unterstützung sind wir weiterhin sehr dankbar.

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